Wegen KI gibt’s jetzt auch Bonbons: die nächste Evolution meines FH Münster-Seminars.
Das war’s wieder, mein Storytelling-für-Social-Media-Seminar an der MSB der FH Münster – Münster School of Business. Ich war dieses Mal besonders gespannt, wie es läuft. Denn: Ich musste mir was Neues einfallen lassen.
Aber zunächst zu den bewährten Elementen: Lucienne Preuss von SOCIAL MATCH by We Are Era ist am zweiten Tag wieder vorbeigekommen, um aus dem echten Leben einer Social Media Agentur zu erzählen. Super spannend für die Studis, da sie auch Fragen an Lucie loswerden können. Wieder einmal einen riesengroßen Dank an dich, Lucie, dass du das Seminar so bereicherst!
Ich selbst musste mir aber was Neues überlegen. Zur Vermittlung meiner Inhalte habe ich die klassische Powerpoint-Schlacht ja schon sein einigen Semestern hinter mir gelassen. Der Lernpfad ist mittlerweile auf einem großen Miro-Board, welches die Studierenden und ich zusammen nach und nach befüllen und besprechen.
Dazu habe ich Fragen zu den Themengebieten (Marke, Markenwerte, Zielgruppen, Personas, Storytelling, Social Media) aufs Board geschrieben und lasse die Antworten von den Studierenden dort eintragen.
KI-Tools sind ausdrücklich erlaubt und erwünscht.
– Der Vorteil: Die Antworten sind qualitativ deutlich besser als früher.
– Der Nachteil: Mit Copy & Paste ist das schnell gemacht – es bleibt nur nichts hängen.
Also stand ich vor der Herausforderung: Wie kann ich sicherstellen, dass die Studis die Themen verstanden haben, obwohl die Erarbeitung keine tiefere Beschäftigung mit den Inhalten verlangte?
Die Lösung war: Mit Übungen. Mit Spielen. Und mit Bonbons. 😄
Dazu habe ich drei Gruppen gebildet. Dann gab’s Aufgaben: Zum Beispiel beim Thema Marken und Markenwerte habe ich jeder Gruppe eine Marke zugewiesen, die sie den anderen Gruppen nicht zeigen durfte. Aus den Web- und Social Media Auftritten dieser Marke sollten drei Botschaften, Aussagen oder Sprüche ausgewählt werden, die jeweils einen Markenwert enthielten.
Die Texte habe ich dann an die Wand geworfen und die anderen Gruppen mussten durch Fragen herausfinden, welche Werte sich dahinter verbergen. Dafür gab’s Punkte, für das Erraten der Marke sogar Extrapunkte.
Und die Punkte wurden am Ende durch Bonbons ersetzt. 🍬
Das war echt spaßig und gar nicht so einfach. Und zeigte, wie unterschiedlich kreativ (oder auch nicht) man Markenwerte in Sprache verpacken kann.
Diese und die anderen Übungen kamen sehr gut an, und die Präsentationen und Videos am Ende des Seminars (die werden von den Gruppen in den letzten Tagen erarbeitet) waren richtig gut. Also muss tatsächlich was hängen geblieben sein…
Großen Dank an alle Teilnehmenden für das Engagement!

