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Digitale Souveränität ist möglich

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Aus dem Archiv, 2025. Dieser Beitrag ist älter; meine Arbeit hat sich seitdem auf das Geschäftsmodell konzentriert. Mein Denkmodell

Digitale Souveränität ist möglich

In Sachen digitaler Souveränität gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht.

Die gute Nachricht: Open-Source-Modelle, die sich selbst hosten lassen, sind technologisch auf einem Niveau angekommen, das sie für viele Unternehmensanwendungen praktikabel macht.

Die schlechte: Das leistungsfähigste dieser frei einsetzbaren Modelle ist - DeepSeek. Also aus China.

Damit stehen wir vor einem strategischen Dilemma:

Die zentrale Herausforderung lautet also: Wie schaffen wir es, digitale Souveränität mit technologischer Wettbewerbsfähigkeit zu vereinen?

Ein möglicher Ausweg liegt in der gezielten Förderung europäischer Open-Source-Initiativen bzw. ihrem gezielten Einsatz schon jetzt. Mistral ist hier ein vielversprechender Kandidat, aber noch nicht auf dem Niveau führender Systeme. Dennoch: Unternehmen sollten schon heute prüfen, für welche Anwendungsfälle die vorhandenen europäischen Modelle ausreichen – und dort aktiv erste Erfahrungen sammeln.

Denn digitale Souveränität entsteht nicht von allein. Sie ist das Ergebnis bewusster strategischer Entscheidungen.

Wir müssen in Europa verstärkt eigene Kompetenzen aufzubauen. So verschaffen wir uns Handlungsspielräume – technologisch, regulatorisch und ethisch.

Das wird sich langfristig auszahlen. Daran glaube ich fest.

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