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Doch keine Illusion: Kritik an LLMs fehlerhaft

KI-Tools

Aus dem Archiv, 2025. Dieser Beitrag ist älter; meine Arbeit hat sich seitdem auf das Geschäftsmodell konzentriert. Mein Denkmodell

Doch keine Illusion: Kritik an LLMs fehlerhaft

Ups, LLMs können doch denken: Wie wir uns beim Testen von KI selbst austricksen lassen.

Neulich ging eine Studie durchs Netz: „Large Reasoning Models brechen bei komplexem Denken zusammen.“ Dramatische Schlagzeile. Intuitiv nachvollziehbar. Und falsch – oder sagen wir besser: fundamental missverstanden.

Denn was auf den ersten Blick wie ein Denkversagen moderner KI aussieht, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Fehldiagnose durch schlechte Testmethodik. So überzeugend, dass eine Gegenstudie unter dem Titel „The Illusion of the Illusion of Thinking“ veröffentlicht wurde – inklusive scharfer Analyse.

Test gescheitert – nicht das Modell

Was ist passiert?

Wenn Evaluierung zur Farce wird…

Die Kritik der Gegenstudie ist klar:

„Das Problem ist nicht das Denken der Modelle – sondern das Denken über die Modelle.“

Oder auch: Wir bewerten nicht, ob ein Modell logisch denken kann, sondern nur, ob es tausende Schritte fehlerfrei runterschreiben kann, ohne dabei technische Limits zu überschreiten. Das ist, als würde man einen Pianisten daran messen, ob er 10.000 Tastenanschläge fehlerfrei aufschreibt – statt ihn einfach spielen zu lassen.

Was wir daraus lernen sollten: Es lohnt sich, eine Ebene tiefer zu schauen.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Darum gilt bei solchen Veröffentlichungen immer:

Diese alte Frage ist erstaunlich oft der schnellste Weg zu einer fundierten Einschätzung.

Denn manchmal offenbart eine vermeintliche Schwäche der KI weniger über die Technologie – als über das Interesse derer, die sie kritisieren.

The Illusion of the Illusion of Thinking

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