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KI macht Werbevideos - aber die Story zählt

KI und Kreativität

Aus dem Archiv, 2025. Dieser Beitrag ist älter; meine Arbeit hat sich seitdem auf das Geschäftsmodell konzentriert. Mein Denkmodell

KI macht Werbevideos - aber die Story zählt

Wolf of Wall Street trifft KI – und plötzlich wollen alle so ein Werbevideo.

Der Markt für KI-generierte Spots explodiert. Aber der Erfolg hat wenig mit der Technik zu tun – und alles mit der Story.

PJ Accetturo, einer der gefragtesten Kreativen für KI-Videowerbung, sagt: „Wir lehnen 99 % der Anfragen ab – es gibt einfach zu viel Nachfrage.“

Das zeigt: Die Technologie ist reif genug, um in der Werbebranche anzukommen. Aber der Grund, warum Videos wie sein „Lindy“-Spot funktionieren, ist nicht weil sie KI-generiert sind – sondern obwohl sie es sind. Entscheidend ist, dass die Qualität stimmt.

Schaut man genau hin, steckt hinter dem „Lindy“-Video keine Magie, sondern solides Handwerk: eine starke Story, perfekt getimte Schnitte, bewusst übertriebene Szenen mit Anklängen an „Wolf of Wall Street“. Die KI-generierte Musik passt wie ein maßgeschneiderter Soundtrack. Alles ist so gebaut, dass man nach drei Sekunden nicht mehr merkt – oder es schlicht egal ist – dass es technisch aus der Maschine kommt.

Das ist der Punkt: KI ist hier nicht der Star. Sie ist das Werkzeug, das es plötzlich jedem erlaubt, in kurzer Zeit visuell überzeugende Spots zu produzieren. Was den Unterschied macht, sind dieselben Qualitäten, die schon immer erfolgreiche Werbung ausgezeichnet haben:

In den nächsten Monaten werden wir eine Flut solcher Videos sehen – die meisten werden vergessen. Die wenigen, die bleiben, sind nicht die mit der besten KI-Renderqualität, sondern die mit der besten Geschichte.

Die goldene Regel für Marken bleibt: Technologie kann gute Ideen verstärken – aber sie ersetzt sie nicht. Oder anders gesagt: Auch im Zeitalter der KI gewinnt nicht der mit dem besten Prompt, sondern der mit dem besten Plot.

Der Lindy-Spot von PJ Accetturo auf X

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