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KI übernimmt das Marketing-Mittelmass

KI und Kreativität

Aus dem Archiv, 2025. Dieser Beitrag ist älter; meine Arbeit hat sich seitdem auf das Geschäftsmodell konzentriert. Mein Denkmodell

KI übernimmt das Marketing-Mittelmass

KI kann nur Marketing-Mittelmaß? Das reicht aus, um kreative Standard-Ware unverkäuflich zu machen. Klare Worte von Jean-Remy von Matt.

Im OMR-Podcast bei Philipp Westermeyer bringt es Werbe-Legende Jean Remy von Matt auf den Punkt: KI mag zwar keine wirklich außergewöhnlichen Ideen produzieren, aber für das Mittelmaß reicht es aus. Das ist mit KI „schneller, günstiger, fleißiger“ zu erledigen.

Damit spricht er aus, worauf ich schon länger hinweise: Die Argumentation, dass Menschen KI überlegen sind, weil nur sie im Stande sind, wirkliche Kreativität zu leisten, greift zu kurz. Selbst wenn es so sein mag, gibt es eine breite Masse an Standard-Arbeiten, für die es diese überraschende Kreativität nicht braucht. Das Mittelmaß.

Natürlich gibt niemand gerne zu, dass er oder sie genau solches Marketing macht. Aber seien wir mal ehrlich: Wie viel Prozent der Werbung überrascht uns wirklich? Genau.

Die Normalverteilung greift auch hier: Es gibt Schrott und Genialität an beiden Enden, und in der Mitte ein breites Feld an mehr oder weniger solider Arbeit. Genau das lässt sich mit KI jetzt effizienter erledigen.

Das schafft nicht das Marketing ab oder automatisiert es komplett. Das Wissen, wie aus Marke, Produkt, Zielgruppe eine Story gebaut wird, ist jetzt wichtiger denn je. Die Umsetzung wird nur einfacher.

Aus der kommenden KI-generierten Marketingflut werden auch weiterhin die guten Ideen herausstechen. Das Mittelmaß müssen wir aushalten, KI hin oder her.

https://youtu.be/-loAuv6qwQs

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