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Vorsicht vor der Kompetenz-Lücke

KI-Organisation

Aus dem Archiv, 2025. Dieser Beitrag ist älter; meine Arbeit hat sich seitdem auf das Geschäftsmodell konzentriert. Mein Denkmodell

Vorsicht vor der Kompetenz-Lücke

„Oh, das ging jetzt aber schnell!“ Was in der Warteschlange Freude macht, kann im Wettbewerb fatal sein: wenn die Konkurrenz plötzlich Technologiesprünge realisiert.

Die Geschwindigkeit der Weiterentwicklung von KI ist enorm. Möglichkeiten, die gestern noch in weiter Zukunft erschienen, sind heute Realität und werden morgen Standard sein. Die Entwicklungen finden auf vielen verschiedenen Ebenen statt – Hardware, Algorithmen, Software-Stack – und befeuern sich gegenseitig.

Das Ergebnis: eine exponentielle Entwicklungskurve.

Das Problem dabei: Wir Menschen tun uns schwer damit, exponentielle Entwicklungen zu verstehen. Wir denken eher linear.

Wir fühlen uns sicher, wenn wir unsere Kompetenzen auf dem gewohnten linearen Pfad aufbauen. Das funktioniert allerdings nur so lange, bis die Exponentialkurve abbiegt. Dann beginnt sich die Lücke zwischen unseren Kompetenzen und den KI-Möglichkeiten zu öffnen.

Erst nur ein bisschen, dann immer mehr.

Und ehe man sich versieht, ist sie zu groß geworden, um sie noch schließen zu können.

Darum gilt es:

Ich bin überzeugt: Wer diese Hinweise beherzigt, ist nicht nur sicher, dass der KI-Zug nicht ohne ihn abfährt - sondern entdeckt auch neue Ideen und Chancen, die das Geschäft voranbringen.

Sollen dann doch die anderen denken: „Oh, das ging jetzt aber schnell“.

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