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Wie funktioniert SEO für LLM?

KI und Medien

Aus dem Archiv, 2025. Dieser Beitrag ist älter; meine Arbeit hat sich seitdem auf das Geschäftsmodell konzentriert. Mein Denkmodell

Wie funktioniert SEO für LLM?

Wow, das ist Gold! Alle diskutieren darüber, wie man Webseiten für LLMs optimiert - in dieser Studie steht es. Und das fundiert.

Ein aktuelles Whitepaper von Hamidreza Hosseini (ECODYNAMICS GmbH) und Luisa-Marie Schmolke (ERGO Innovation Lab) macht erstmals systematisch sichtbar, welche Kriterien dafür sorgen, dass Inhalte in LLM-basierten Antworten überhaupt auftauchen. Und wie stark sich diese Kriterien von klassischer SEO unterscheiden.

Der zentrale Unterschied:

Was heißt das genau?

Klassische SEO: „Index first“

LLM-Optimierung: „Vektor first“

Das Whitepaper benennt vier Erfolgsfaktoren, die darüber entscheiden, ob Inhalte überhaupt in die Trainings- oder Retrievaldaten der Modelle aufgenommen werden:

1⃣ Maschinelle Lesbarkeit

= Sauberer HTML-Code, schnelle Ladezeit, Mobile-Optimierung und Barrierefreiheit (z. B. ARIA-Labels).

2⃣ Semantische Kohärenz & Verlinkung

= Klare Überschriften-Hierarchie (H1–H3), interne Links, konsistente Terminologie, gegebenenfalls schema.org-Mark-up.

3⃣ Quellenvertrauen & Verifikation

= SSL-Verschlüsselung, sichtbare Autor:innen, Impressum, regulatorische Offenlegungen, Zitationsnachweise.

4⃣ Konversationelle Strukturierung

= Was steckt dahinter? FAQ-Blöcke, klar segmentierte Antwortblöcke, kurze Absätze, Bullet-Points.

Nur wenn all diese Dimensionen erfüllt sind, haben Inhalte eine realistische Chance, in dialogischen KI-Systemen als Antwort zu erscheinen – und damit langfristig sichtbar und relevant zu bleiben.

Da gibt es einiges zu tun. Und eine ganze SEO-Branche muss umlernen.

Auf geht’s.

20250624-ergo-white-paper-search-de

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