Andrang haben Sie nur einmal, Skepsis dagegen jederzeit
In vielen Unternehmen ist es umgekehrt: Die Geschäftsführung will, und die Mannschaft zögert. Wenn bei Ihnen fünf Abteilungen anklopfen, ist der teuerste Teil bereits geschafft. Diese Energie hat ein Zeitfenster, und ein Verfahren, das ein Jahr lang priorisiert, ist länger als das Fenster.
Sortiert wird nach Menge und Ärger
Fragen Sie bei jedem Vorschlag drei Dinge ab: Wie oft kommt der Vorgang vor, wie viel Zeit kostet er heute, und woran würden wir eine Verbesserung erkennen? Vorschläge, für die es darauf noch keine Antwort gibt, sind deswegen nicht schlecht – sie gehen von einem Werkzeug aus statt von einem Vorgang und werden im zweiten Anlauf oft die besten. Diese Runde dauert einen Nachmittag und ordnet das ganze Feld.
Drei Vorhaben, acht Wochen, danach Zahlen auf dem Tisch
Mehr als drei gleichzeitig kann eine mittelständische Organisation nicht begleiten, weniger als drei erzeugt zu wenig Vergleich. Acht Wochen sind lang genug für ein Ergebnis und kurz genug, dass niemand sich einrichtet. Am Ende steht ein Termin, an dem jedes Team zeigt, was sich gegenüber dem Ausgangswert verändert hat.
Mindestens ein Vorhaben sollte anfassen, was Sie verkaufen
Liegen alle drei im Innenbereich, wird Ihr Haus effizienter, ohne dass ein Kunde davon etwas merkt. Nehmen Sie deshalb eines dazu, das an der Leistung selbst ansetzt: an der Reaktionszeit, an der Qualität der Auskunft, an etwas, das Sie bisher nicht anbieten konnten. Dort entscheidet sich, ob die Ersparnis am Ende bei Ihnen bleibt.