Jede der drei Fragen hat ihren eigenen Tisch
Im Mittelstand werden die Werkzeugfrage, die Prozessfrage und die Angebotsfrage gern in einem Termin verhandelt, meistens mit der IT als Gastgeberin. Einzeln behandelt liegt jede Frage bei denen, die sie beantworten können – und alle drei sind nach ein paar Wochen weiter statt nach einem Jahr.
Die IT entscheidet über Sicherheit, Verträge und Betrieb
Welche Daten in welches System dürfen, wer haftet, wie ein Anbieter ersetzt wird, wenn er den Preis verdoppelt: Das sind IT-Fragen, und sie sind wichtig. Wofür Ihre Kunden in drei Jahren bezahlen, gehört an einen anderen Tisch. Die IT bekommt damit den Teil, über den sie tatsächlich entscheiden kann.
Der Fachbereich weiß, wo es hakt, und sollte auswählen dürfen
Die Leute, die einen Vorgang täglich machen, erkennen in einer Woche, ob ein Werkzeug etwas taugt. Geben Sie ihnen die Auswahl innerhalb des Rahmens, den die IT gesetzt hat, und die Pflicht, das Ergebnis zu zeigen. Das geht schneller als eine zentrale Auswahl für alle Abteilungen und trifft näher an der Arbeit.
Wofür Ihre Kunden künftig bezahlen, entscheiden Sie selbst
Diese Frage betrifft das Angebot, die Preise und das Geschäft, das Sie in fünf Jahren machen wollen. Sie liegt damit bei der Geschäftsführung. Ein KI-Beauftragter oder eine Projektgruppe kann zuarbeiten, entscheiden lässt sie sich dort nicht. Und bleibt sie im Haus unbeantwortet, beantworten sie mit der Zeit Kunden und Wettbewerber.
Praktisch genügt ein fester Punkt in der Geschäftsführungssitzung, einmal im Quartal, an dem es um Preise, Angebote und Kunden geht. Eine Stunde, die früh sichtbar macht, was sich sonst erst in der Marge zeigt.