Als Speaker weiß ich, was ich zu tun habe. Beim Prompt Battle auf der d:u war das anders.
Wenn ich als Speaker auftrete, ist der Ablauf klar: Ich stehe alleine auf der Bühne, kenne meine Folien und weiß, was ich sagen will. Alles schon zig-mal gemacht, das läuft. Am letzten Freitag war das anders.
Fünf Leute auf der Bühne. Zwei Moderatoren, ein Experte, zwei immer wieder wechselnde Kandidat:innen. Technik, die mitspielen muss. Ein Publikum, das zur Jury wird.
Na klar hatten wir vorher überlegt, wie wir das machen. Aber wenn Ulrich Grubert spontan einen data:unplugged-Song generieren lässt und der richtig gut ist – warum den nicht als Einlaufmusik nehmen? Jens PolomsKI kommt quasi direkt von seiner Masterclass dazu – kein Problem, kurze Absprache, das passt schon. Google Gemini braucht zu lange für die Bildgenerierung? Anna-Lena Lange steht im Hintergrund bereit, um schnell die Modelle bei kamium umzuschalten.
Vor zu viel Spontanität hat uns Christiane Stein bewahrt. Es ist schon gut, einen Moderations-Vollprofi dabei zu haben, die zumindest für den Anfang klare Strukturen einfordert. Danke dafür!
Und dann war die große Frage: Melden sich genug Kandidat:innen aus dem Publikum, um auf der Bühne live zu prompten? Macht man ja auch nicht jeden Tag. Als die ersten Finger recht schnell hochgingen, war ich erleichtert. Sogar Teilnehmende vom letzten Jahr waren wieder dabei (Dank euch, Mara und Frank!).
An den teilweise leicht schwitzigen Händen merkte man die Aufregung, aber das war es dann auch. Alle haben kreative Prompts geschrieben mit teils witzigen Ergebnissen. Ich weiß jetzt, dass auch die neuesten LLMs die guten alten Diskettenlaufwerke noch kennen…
Es war eine kurzweilige Zeit während des Battles, viele fröhliche Gesichter auf der Bühne und interessierte Zuschauende davor. Und das, während auf der großen Bühne Marcel und Bernard zusammen mit Markus Lanz schon die restlichen Besucher:innen verabschiedeten.
Danke fürs Mitmachen, Danke der Technologieförderung Münster GmbH TFM für alles – die Idee, die Einladung und die Orga (insbesondere Anne Spaan). Ich denke, wir haben das gezeigt, was wir wollten:
Münster kann Tech. Und das macht Spaß. Auch und gerade ganz spontan.
Fotos von Christoph Schulte.





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