Ein halbstündiges Vorgespräch bringt mehr als jeder Fragebogen
Im Gespräch fallen die Sätze, die den Vortrag verändern: dass die Hälfte der Mitglieder gerade eine Nachfolge sucht, dass das Thema im letzten Jahr schon einmal auf dem Programm stand, dass die Geschäftsführer im Saal ihre eigenen Leute nicht dabei haben wollten. Solche Dinge passen in kein Formular.
Fragen Sie früh nach diesem Termin. Für beide Seiten ist es die günstigste halbe Stunde des ganzen Projekts.
Am nützlichsten sind Ihre offenen Entscheidungen
Erzählen Sie, worüber bei Ihren Zuhörern in den nächsten zwölf Monaten entschieden wird: eine Investition, eine Preisrunde, eine Nachfolge, ein Standort. Ein Vortrag, der eine dieser Entscheidungen berührt, wird im Anschluss zitiert. Ihre Verbands- oder Firmengeschichte liest der Redner in fünf Minuten selbst nach.
Zwei Telefonate mit Teilnehmern liefern die Beispiele für die Bühne
Geben Sie dem Redner zwei oder drei Mitglieder an die Hand, mit denen er vorher zwanzig Minuten telefonieren kann. Aus diesen Gesprächen kommen die Beispiele, die im Saal für Aufmerksamkeit sorgen, weil jeder ahnt, aus welchem Unternehmen sie stammen.
Für den Redner ist das die günstigste Recherche, die es gibt. Für Sie ist es die Sicherheit, dass an dem Abend Ihre Fälle auf der Bühne stehen.
Sagen Sie auch, welche Themen an dem Tag heikel sind
Ein laufender Stellenabbau, eine Fusion, ein Streit im Vorstand: Wer das vorher weiß, kann darum herumsteuern oder es bewusst ansprechen. Dasselbe gilt für Zahlen, die im Saal bekannt sind und die niemand auf einer Folie sehen möchte. Diese Auskunft ist vertraulich und bleibt es auch.