Den ersten Entwurf macht der Kunde inzwischen selbst
Der Marketingleiter, der früher drei Textvorschläge bestellt hat, erzeugt sie sich heute in zehn Minuten. Nicht so gut wie Ihre, aber gut genug für die Hausmitteilung und den Produkttext im Shop. Damit verändert sich der Teil, der in vielen Agenturen die Auslastung getragen hat: die vielen kleinen, ordentlich bezahlten Routinen.
Die anspruchsvollen Sachen bleiben, es sind nur weniger. In einer Agentur, die von der Menge lebt, zeigt sich das zuerst am Deckungsbeitrag und erst danach an der Auftragsliste.
Die Ausführung wandert zum Kunden, die Systeme dahinter nicht
Irgendjemand muss die Werkzeuge einrichten, sie mit dem Markenwissen füttern, sie an neue Modelle anpassen und dafür geradestehen, dass am Ende nichts herauskommt, was dem Kunden schadet. Wer das übernimmt, sitzt näher am Geschäft seines Kunden, als es der Auftrag über zehn Anzeigen je war. Und er sitzt dort dauerhaft, weil diese Systeme gepflegt werden müssen, solange sie laufen.
Aus dem Projektgeschäft wird ein Betreuungsmodell
Statt Stunden für einzelne Aufträge zu berechnen, verankern Sie die Fähigkeit im Unternehmen Ihres Kunden und betreiben sie weiter: monatlich, mit klarer Verantwortung, mit einem Preis, der an der Wirkung hängt.
Das verlangt mehr als ein Retainer für Produktion, weil Sie ein Ergebnis zusagen und nicht eine Menge. Dafür ist es der Teil des Geschäfts, der wächst, während die Produktion zum Kunden wandert – und Sie bleiben dort verankert, wo entschieden wird.